Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Neubauamt Hannover

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Inhalt: Ausbau des Stichkanals nach Osnabrück


Der Stichkanal Osnabrück (SKO) zweigt westlich von Bramsche bei MLK-km 30,38 aus dem Mittellandkanal (MLK) in südlicher Richtung ab und endet in den Hafenanlagen der Stadt Osnabrück. Seine Gesamtlänge beträgt rund 14,5 km, wobei die Bundeswasserstraße bei SKO-km 13,0 endet, die letzten 1,5 km gehören zum Hafen Osnabrück.

Der Höhenunterschied zwischen dem Wasserspiegel des MLK und dem Wasserspiegel im Hafen Osnabrück von 9,50 m wird durch zwei Schleusen, der Schleuse Hollage bei SKO-km 7,2 und der Schleuse Haste bei SKO-km 12,7 überwunden.

Die ursprünglichen Querschnitte des SKO - erbaut zu Beginn des letzten Jahrehunderts - ließen nur einen Richtungsverkehr mit Binnenschiffen mit einer Länge von max. 82 m und einer Breite von max. 9,50 zu. Die zulässige Abladetiefe betrug 2,20 m für Fahrzeuge bis 9,00 m Breite bzw. 2,00 m für Fahrzeuge über 9,00 m bis 9,50 m Breite.

Im Rahmen des Ausbaus des MLK ist es vorgesehen, auch die zugehörigen Stichkanäle auszubauen. Die Ausbauquerschnitte sind so gewählt, dass mindestens die Fahrt von Großmotorgüterschiffen (Länge bis 135 m, Breite 11,45 m, Tiefgang 2,80 m) in der Einzelfahrt möglich ist.

In den letzten Jahren wurden 6 Brücken und 2 Düker neu gebaut sowie die Streckenabschnitte zwischen SKO-km 2,5 - 6,15 und zwischen SKO-km 8,9 - 11,54 ausgebaut.

Die Baumaßnahme zum Ausbau des letzten Streckenabschnitts zwischen SKO-km 8,9 - 11,54 ist im März 2011 beendet worden. 

Der Streckenausbau ist damit abgeschlossen.

Die Schleusen Hollage und Haste sind, anders als vorgesehen, auf Grund der Standortfrage zum Hafen Osnabrück noch nicht erneuert worden. Schematische Übersichtskarte des Stichkanals nach Osnabrück - März 2011

Schematische Übersicht des Stichkanals nach Osnabrück nach Abschluss der Streckenausbauarbeiten im März 2011